⏱ Lesezeit: ca. 7 Minuten
Erbsenprotein, Lupinenprotein und Kartoffelprotein gehören zu den wichtigsten pflanzlichen Proteinquellen in modernem Heimtierfutter. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in Proteingehalt, Verträglichkeit, Verfügbarkeit und Preis. Im Folgenden stellen wir Ihnen die drei Rohstoffe im direkten Vergleich vor.
Drei Rohstoffe im Kurzporträt
Erbsenprotein wird durch Nass- oder Trockenfraktionierung aus Gelbe-Erbsen-Mehl gewonnen. Es ist der am breitesten verfügbare und am häufigsten eingesetzte pflanzliche Proteinkonzentrat-Rohstoff in der Tierfutterbranche, sowohl im Heimtier- als auch im Premiumsegment.
Lupinenprotein stammt überwiegend aus der Süßlupine (Lupinus angustifolius bzw. Lupinus albus), die auch in Mitteleuropa angebaut werden kann. Es gilt als besonders gut verträglich und wird gezielt in Sensitiv- und Ausschlussdiäten eingesetzt.
Kartoffelprotein entsteht als Nebenprodukt der Stärkeindustrie: Bei der Verarbeitung von Kartoffeln zu Stärke fällt proteinreiches Kartoffelfruchtwasser an, aus dem das Protein isoliert wird. Es ist damit technisch ein Koppelprodukt und kein eigenständig angebauter Rohstoff.
Vergleich der Kennwerte
| Kriterium | Erbsenprotein | Lupinenprotein | Kartoffelprotein |
|---|---|---|---|
| Proteingehalt (Konzentrat/Isolat) | ca. 78–85 % | ca. 40–60 % (je nach Aufbereitungsgrad) | bis zu 80 % |
| Aminosäureprofil | gut, aber methioninärmer; ergänzt sich gut mit Reis- oder Kartoffelprotein | ausgewogen, jedoch proteinärmer als isolierte Konzentrate anderer Quellen | sehr gutes Profil, kommt tierischem Eiweiß vergleichsweise nahe |
| Verträglichkeit / Allergierisiko | gut verträglich, zunehmend als neuer Allergieauslöser diskutiert | gilt als besonders gut verträglich, gezielt für Ausschlussdiäten genutzt | gut verdaulich, fördert Schmackhaftigkeit, beliebt bei empfindlichen Tieren |
| Glutenfrei | ja | ja | ja |
| Regionale Verfügbarkeit (EU) | hoch – u. a. Frankreich, Deutschland, Kanada | mittel – v. a. Deutschland, Australien | hoch – v. a. Niederlande, Deutschland |
| Haltbarkeit | über 12 Monate bei trockener Lagerung | ähnlich wie Erbsenprotein | bis 18 Monate bei korrekter Lagerung |
| Preisniveau (relativ) | niedrig bis mittel | mittel bis hoch | niedrig bis mittel |
| Typischer Einsatz | Hauptproteinquelle in veganen Alleinfuttern | Sensitiv-/Ausschlussdiäten, Premium-Hypoallergen-Linien | Trockenfutter (Extrusion), oft kombiniert mit Fleisch |
Die Preisangaben sind als relative Einordnung zu verstehen. Tagesaktuelle Rohstoffpreise unterliegen Ernte-, Verarbeitungs- und Nachfrageschwankungen.
Bedeutung für die Praxis
Erbsenprotein ist der Allrounder: breit verfügbar, vergleichsweise günstig und gut in größeren Mengen handelbar. Diese Verbreitung führt jedoch auch dazu, dass es von Fachkreisen zunehmend kritisch betrachtet wird, wenn es vorrangig zur günstigen Proteinaufwertung statt aus ernährungsphysiologischen Gründen eingesetzt wird.
Lupinenprotein punktet bei der Verträglichkeit und passt gut zum wachsenden Markt für Sensitiv- und Ausschlussdiäten. Allerdings ist die Anbaufläche in Europa kleiner und die Lieferantenbasis dünner, sodass sich frühzeitiger Aufbau stabiler Lieferbeziehungen empfiehlt.
Kartoffelprotein ist ein interessanter Sonderfall: Da es ein Koppelprodukt der Stärkeindustrie ist, hängt seine Verfügbarkeit indirekt an der Kartoffelernte und der Auslastung der Stärkefabriken. Sein hohes Proteinniveau und die gute Verdaulichkeit machen es gleichzeitig zu einer der hochwertigsten pflanzlichen Optionen am Markt.
Pflanzliches Protein und Katzen – wo die Grenzen liegen
Katzen sind obligate Karnivoren, deren Stoffwechsel auf tierisches Eiweiß ausgelegt ist. Zentrales Problem ist Taurin: Diese essenzielle Aminosäure kommt praktisch nur in tierischem Gewebe vor und kann von Katzen nicht in ausreichender Menge selbst synthetisiert werden. Hinzu kommen Arachidonsäure und Vitamin A, die Katzen ebenfalls nur in tierischer, aktiver Form verwerten können. Pflanzliche Proteinkonzentrate wie Erbsen- oder Kartoffelprotein liefern für Katzen generell ein weniger optimales Aminosäureprofil als tierisches Eiweiß.
Praxis-Hinweis: Ein veganes Katzenfutter ist nur mit gezielter, fachlich begleiteter Supplementierung überhaupt bedarfsdeckend. Unabhängige Langzeitstudien zur Sicherheit fehlen bislang weitgehend. Der vegane Heimtierfuttermarkt ist daher faktisch nahezu ausschließlich ein Hundefutter-Markt.
Rechtliche Hinweise und Einschränkungen
Der Einsatz pflanzlicher Proteinquellen in Heimtierfutter unterliegt den Vorgaben des EU-Futtermittelrechts, insbesondere der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 zum Verkehr mit Futtermitteln sowie dem Futtermittelkatalog (EU) Nr. 68/2013, der die zulässige Bezeichnung von Einzelfuttermitteln regelt. Gesundheitsbezogene Angaben zu pflanzlichen Proteinquellen sind im Tierfutterbereich nur eingeschränkt zulässig und müssen sich auf belastbare, futtermittelrechtlich anerkannte Grundlagen stützen.
Wer pflanzliche Proteinkonzentrate in Rezepturen einsetzen möchte, ist verpflichtet, die jeweils geltenden Zulassungslisten, Kennzeichnungspflichten und nationalen Regelungen eigenverantwortlich zu prüfen. Bei Unsicherheiten empfehlen wir die Konsultation von Fachjurist:innen oder der zuständigen Behörden.
Fun Facts
Fun Fact 1
Kartoffelprotein ist eigentlich ein Abfallprodukt
Kartoffelprotein entsteht nicht als eigens angebauter Rohstoff, sondern als Nebenprodukt der industriellen Kartoffelstärkeherstellung. Das proteinreiche Kartoffelfruchtwasser, das früher häufig als Abfallstrom galt, wird heute gezielt aufgearbeitet und liefert eines der hochwertigsten pflanzlichen Aminosäureprofile am Markt.
Fun Fact 2
Süßlupinen sind das Ergebnis gezielter Entbitterung
Wilde Lupinen enthalten von Natur aus bittere, teils toxische Alkaloide. Erst durch jahrzehntelange Züchtung entstanden die heute genutzten Süßlupinen-Sorten (Lupinus angustifolius, Lupinus albus) mit deutlich reduziertem Alkaloidgehalt, die als verträgliche Proteinquelle in Lebens- und Futtermitteln eingesetzt werden können.
Haftungsausschluss
Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei den oben genannten Aussagen teilweise weitere Forschungen sowie Studien notwendig sind, um diese wissenschaftlich zu belegen. Daher können aktuell nicht alle Aussagen von der Schulmedizin anerkannt werden.
Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Zulassungen und Einsatzmöglichkeiten von Rohstoffen basieren auf sorgfältiger Recherche und unserem aktuellen Kenntnisstand. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Angaben.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel unterliegen laufenden Änderungen. Für die Verwendung von Rohstoffen und gesundheitsbezogenen Angaben ist daher stets eine eigenverantwortliche Prüfung der jeweils geltenden Vorschriften, EU-Verordnungen und Zulassungslisten durch den Hersteller oder Inverkehrbringer erforderlich.
Bei rechtlichen Unsicherheiten empfehlen wir, Fachjurist:innen oder die zuständigen Behörden zu konsultieren.
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Erbsenprotein, Lupinenprotein und Kartoffelprotein gehören zu den wichtigsten pflanzlichen Proteinquellen in modernem Heimtierfutter. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in Proteingehalt, Verträglichkeit, Verfügbarkeit und Preis. Im Folgenden stellen wir Ihnen die drei Rohstoffe im direkten Vergleich vor.
Drei Rohstoffe im Kurzporträt
Erbsenprotein wird durch Nass- oder Trockenfraktionierung aus Gelbe-Erbsen-Mehl gewonnen. Es ist der am breitesten verfügbare und am häufigsten eingesetzte pflanzliche Proteinkonzentrat-Rohstoff in der Tierfutterbranche, sowohl im Heimtier- als auch im Premiumsegment.
Lupinenprotein stammt überwiegend aus der Süßlupine (Lupinus angustifolius bzw. Lupinus albus), die auch in Mitteleuropa angebaut werden kann. Es gilt als besonders gut verträglich und wird gezielt in Sensitiv- und Ausschlussdiäten eingesetzt.
Kartoffelprotein entsteht als Nebenprodukt der Stärkeindustrie: Bei der Verarbeitung von Kartoffeln zu Stärke fällt proteinreiches Kartoffelfruchtwasser an, aus dem das Protein isoliert wird. Es ist damit technisch ein Koppelprodukt und kein eigenständig angebauter Rohstoff.
Vergleich der Kennwerte
| Kriterium | Erbsenprotein | Lupinenprotein | Kartoffelprotein |
|---|---|---|---|
| Proteingehalt (Konzentrat/Isolat) | ca. 78–85 % | ca. 40–60 % (je nach Aufbereitungsgrad) | bis zu 80 % |
| Aminosäureprofil | gut, aber methioninärmer; ergänzt sich gut mit Reis- oder Kartoffelprotein | ausgewogen, jedoch proteinärmer als isolierte Konzentrate anderer Quellen | sehr gutes Profil, kommt tierischem Eiweiß vergleichsweise nahe |
| Verträglichkeit / Allergierisiko | gut verträglich, zunehmend als neuer Allergieauslöser diskutiert | gilt als besonders gut verträglich, gezielt für Ausschlussdiäten genutzt | gut verdaulich, fördert Schmackhaftigkeit, beliebt bei empfindlichen Tieren |
| Glutenfrei | ja | ja | ja |
| Regionale Verfügbarkeit (EU) | hoch – u. a. Frankreich, Deutschland, Kanada | mittel – v. a. Deutschland, Australien | hoch – v. a. Niederlande, Deutschland |
| Haltbarkeit | über 12 Monate bei trockener Lagerung | ähnlich wie Erbsenprotein | bis 18 Monate bei korrekter Lagerung |
| Preisniveau (relativ) | niedrig bis mittel | mittel bis hoch | niedrig bis mittel |
| Typischer Einsatz | Hauptproteinquelle in veganen Alleinfuttern | Sensitiv-/Ausschlussdiäten, Premium-Hypoallergen-Linien | Trockenfutter (Extrusion), oft kombiniert mit Fleisch |
Die Preisangaben sind als relative Einordnung zu verstehen. Tagesaktuelle Rohstoffpreise unterliegen Ernte-, Verarbeitungs- und Nachfrageschwankungen.
Bedeutung für die Praxis
Erbsenprotein ist der Allrounder: breit verfügbar, vergleichsweise günstig und gut in größeren Mengen handelbar. Diese Verbreitung führt jedoch auch dazu, dass es von Fachkreisen zunehmend kritisch betrachtet wird, wenn es vorrangig zur günstigen Proteinaufwertung statt aus ernährungsphysiologischen Gründen eingesetzt wird.
Lupinenprotein punktet bei der Verträglichkeit und passt gut zum wachsenden Markt für Sensitiv- und Ausschlussdiäten. Allerdings ist die Anbaufläche in Europa kleiner und die Lieferantenbasis dünner, sodass sich frühzeitiger Aufbau stabiler Lieferbeziehungen empfiehlt.
Kartoffelprotein ist ein interessanter Sonderfall: Da es ein Koppelprodukt der Stärkeindustrie ist, hängt seine Verfügbarkeit indirekt an der Kartoffelernte und der Auslastung der Stärkefabriken. Sein hohes Proteinniveau und die gute Verdaulichkeit machen es gleichzeitig zu einer der hochwertigsten pflanzlichen Optionen am Markt.
Pflanzliches Protein und Katzen – wo die Grenzen liegen
Katzen sind obligate Karnivoren, deren Stoffwechsel auf tierisches Eiweiß ausgelegt ist. Zentrales Problem ist Taurin: Diese essenzielle Aminosäure kommt praktisch nur in tierischem Gewebe vor und kann von Katzen nicht in ausreichender Menge selbst synthetisiert werden. Hinzu kommen Arachidonsäure und Vitamin A, die Katzen ebenfalls nur in tierischer, aktiver Form verwerten können. Pflanzliche Proteinkonzentrate wie Erbsen- oder Kartoffelprotein liefern für Katzen generell ein weniger optimales Aminosäureprofil als tierisches Eiweiß.
Praxis-Hinweis: Ein veganes Katzenfutter ist nur mit gezielter, fachlich begleiteter Supplementierung überhaupt bedarfsdeckend. Unabhängige Langzeitstudien zur Sicherheit fehlen bislang weitgehend. Der vegane Heimtierfuttermarkt ist daher faktisch nahezu ausschließlich ein Hundefutter-Markt.
Rechtliche Hinweise und Einschränkungen
Der Einsatz pflanzlicher Proteinquellen in Heimtierfutter unterliegt den Vorgaben des EU-Futtermittelrechts, insbesondere der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 zum Verkehr mit Futtermitteln sowie dem Futtermittelkatalog (EU) Nr. 68/2013, der die zulässige Bezeichnung von Einzelfuttermitteln regelt. Gesundheitsbezogene Angaben zu pflanzlichen Proteinquellen sind im Tierfutterbereich nur eingeschränkt zulässig und müssen sich auf belastbare, futtermittelrechtlich anerkannte Grundlagen stützen.
Wer pflanzliche Proteinkonzentrate in Rezepturen einsetzen möchte, ist verpflichtet, die jeweils geltenden Zulassungslisten, Kennzeichnungspflichten und nationalen Regelungen eigenverantwortlich zu prüfen. Bei Unsicherheiten empfehlen wir die Konsultation von Fachjurist:innen oder der zuständigen Behörden.
Fun Facts
Fun Fact 1
Kartoffelprotein ist eigentlich ein Abfallprodukt
Kartoffelprotein entsteht nicht als eigens angebauter Rohstoff, sondern als Nebenprodukt der industriellen Kartoffelstärkeherstellung. Das proteinreiche Kartoffelfruchtwasser, das früher häufig als Abfallstrom galt, wird heute gezielt aufgearbeitet und liefert eines der hochwertigsten pflanzlichen Aminosäureprofile am Markt.
Fun Fact 2
Süßlupinen sind das Ergebnis gezielter Entbitterung
Wilde Lupinen enthalten von Natur aus bittere, teils toxische Alkaloide. Erst durch jahrzehntelange Züchtung entstanden die heute genutzten Süßlupinen-Sorten (Lupinus angustifolius, Lupinus albus) mit deutlich reduziertem Alkaloidgehalt, die als verträgliche Proteinquelle in Lebens- und Futtermitteln eingesetzt werden können.
Haftungsausschluss
Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei den oben genannten Aussagen teilweise weitere Forschungen sowie Studien notwendig sind, um diese wissenschaftlich zu belegen. Daher können aktuell nicht alle Aussagen von der Schulmedizin anerkannt werden.
Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Zulassungen und Einsatzmöglichkeiten von Rohstoffen basieren auf sorgfältiger Recherche und unserem aktuellen Kenntnisstand. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Angaben.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel unterliegen laufenden Änderungen. Für die Verwendung von Rohstoffen und gesundheitsbezogenen Angaben ist daher stets eine eigenverantwortliche Prüfung der jeweils geltenden Vorschriften, EU-Verordnungen und Zulassungslisten durch den Hersteller oder Inverkehrbringer erforderlich.
Bei rechtlichen Unsicherheiten empfehlen wir, Fachjurist:innen oder die zuständigen Behörden zu konsultieren.
⏱ Reading time: approx. 7 minutes
Pea protein, lupine protein and potato protein are among the most important plant-based protein sources in modern pet food. They differ considerably in protein content, digestibility, availability and price. Below, we compare the three raw materials directly.
Three Raw Materials at a Glance
Pea protein is obtained through wet or dry fractionation of yellow pea flour. It is the most widely available and most frequently used plant protein concentrate in the pet food industry, both in mainstream and premium segments.
Lupine protein comes mainly from sweet lupine (Lupinus angustifolius or Lupinus albus), which can also be cultivated in Central Europe. It is considered particularly well tolerated and is used specifically in sensitivity and elimination diets.
Potato protein is a by-product of the starch industry: when potatoes are processed into starch, protein-rich potato fruit juice is generated, from which the protein is isolated. It is therefore technically a co-product rather than an independently cultivated raw material.
Key Figures Compared
| Criterion | Pea protein | Lupine protein | Potato protein |
|---|---|---|---|
| Protein content (concentrate/isolate) | approx. 78–85% | approx. 40–60% (depending on processing level) | up to 80% |
| Amino acid profile | good, but lower in methionine; complements rice or potato protein well | balanced, but lower in protein than isolated concentrates from other sources | very good profile, comparatively close to animal protein |
| Tolerability / allergy risk | well tolerated, but increasingly discussed as an emerging allergen due to widespread use | considered particularly well tolerated, specifically used for elimination diets | highly digestible, supports palatability, popular for sensitive animals |
| Gluten-free | yes | yes | yes |
| Regional availability (EU) | high – e.g. France, Germany, Canada | medium – mainly Germany, Australia | high – mainly Netherlands, Germany |
| Shelf life | over 12 months in dry storage | similar to pea protein | up to 18 months with proper storage |
| Price level (relative) | low to medium | medium to high | low to medium |
| Typical use | main protein source in vegan complete diets | sensitivity/elimination diets, premium hypoallergenic lines | dry food (extrusion), often combined with meat |
Price figures are intended as a relative guide only. Current raw material prices are subject to harvest, processing and demand fluctuations and should be requested directly from suppliers for procurement decisions.
What This Means in Practice
Pea protein is the all-rounder: widely available, comparatively affordable and easy to trade in larger volumes. However, this very prevalence has also led industry experts to increasingly view pea protein critically when it is used primarily for low-cost protein enrichment rather than for nutritional reasons.
Lupine protein excels in tolerability and fits well with the growing market for sensitivity and elimination diets. However, the cultivation area in Europe is smaller and the supplier base thinner, so it is advisable to build stable supply relationships early on.
Potato protein is an interesting special case: as a co-product of the starch industry, its availability is indirectly tied to the potato harvest and the utilisation of starch plants. Its high protein level and good digestibility make it one of the highest-quality plant-based options on the market.
Plant Protein and Cats – Where the Limits Lie
Cats are obligate carnivores whose metabolism is geared towards animal protein. A central issue is taurine: this essential amino acid occurs almost exclusively in animal tissue and cannot be synthesised in sufficient quantities by cats themselves. Arachidonic acid and vitamin A present further challenges, as cats can only utilise these in their active, animal-derived forms. Plant protein concentrates such as pea or potato protein generally provide a less optimal amino acid profile for cats than animal protein.
Practical note: A vegan cat food can only meet nutritional requirements with targeted, professionally guided supplementation. Independent long-term safety studies are largely lacking to date. As a result, the vegan pet food market is, in practice, almost exclusively a dog food market.
Legal Notes and Restrictions
The use of plant-based protein sources in pet food is subject to EU feed law, in particular Regulation (EC) No 767/2009 on the placing on the market of feed, as well as the Feed Materials Catalogue (EU) No 68/2013, which governs the permitted designation of feed materials. Health-related claims regarding plant protein sources are only permitted to a limited extent in the feed sector and must be based on robust, legally recognised grounds.
Anyone wishing to use plant protein concentrates in formulations is obliged to independently verify the applicable approval lists, labelling requirements and national regulations. In case of legal uncertainty, we recommend consulting specialist lawyers or the relevant authorities.
Fun Facts
Fun Fact 1
Potato protein is essentially a by-product
Potato protein is not a dedicated crop but a by-product of industrial potato starch production. The protein-rich potato fruit juice, once often regarded as a waste stream, is now specifically processed and yields one of the highest-quality plant-based amino acid profiles on the market.
Fun Fact 2
Sweet lupines are the result of deliberate breeding
Wild lupines naturally contain bitter, partly toxic alkaloids. Only through decades of breeding did today's sweet lupine varieties (Lupinus angustifolius, Lupinus albus) emerge, with significantly reduced alkaloid content, making them a tolerable protein source for food and feed applications.
Disclaimer
For legal reasons, we point out that some of the statements above require further research and studies to be scientifically substantiated. As a result, not all statements can currently be recognised by conventional medicine.
The information contained in this article regarding legal regulations, approvals and possible uses of raw materials is based on careful research and our current state of knowledge. However, we accept no liability for the completeness, accuracy or timeliness of the information provided.
The legal framework for food and feed products is subject to ongoing change. The use of raw materials and health-related claims therefore always requires an independent review of the applicable regulations, EU directives and approval lists by the manufacturer or distributor.
In case of legal uncertainty, we recommend consulting specialist lawyers or the relevant authorities.
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Pea protein, lupine protein and potato protein are among the most important plant-based protein sources in modern pet food. They differ considerably in protein content, digestibility, availability and price. Below, we compare the three raw materials directly.
Three Raw Materials at a Glance
Pea protein is obtained through wet or dry fractionation of yellow pea flour. It is the most widely available and most frequently used plant protein concentrate in the pet food industry, both in mainstream and premium segments.
Lupine protein comes mainly from sweet lupine (Lupinus angustifolius or Lupinus albus), which can also be cultivated in Central Europe. It is considered particularly well tolerated and is used specifically in sensitivity and elimination diets.
Potato protein is a by-product of the starch industry: when potatoes are processed into starch, protein-rich potato fruit juice is generated, from which the protein is isolated. It is therefore technically a co-product rather than an independently cultivated raw material.
Key Figures Compared
| Criterion | Pea protein | Lupine protein | Potato protein |
|---|---|---|---|
| Protein content (concentrate/isolate) | approx. 78–85% | approx. 40–60% (depending on processing level) | up to 80% |
| Amino acid profile | good, but lower in methionine; complements rice or potato protein well | balanced, but lower in protein than isolated concentrates from other sources | very good profile, comparatively close to animal protein |
| Tolerability / allergy risk | well tolerated, but increasingly discussed as an emerging allergen due to widespread use | considered particularly well tolerated, specifically used for elimination diets | highly digestible, supports palatability, popular for sensitive animals |
| Gluten-free | yes | yes | yes |
| Regional availability (EU) | high – e.g. France, Germany, Canada | medium – mainly Germany, Australia | high – mainly Netherlands, Germany |
| Shelf life | over 12 months in dry storage | similar to pea protein | up to 18 months with proper storage |
| Price level (relative) | low to medium | medium to high | low to medium |
| Typical use | main protein source in vegan complete diets | sensitivity/elimination diets, premium hypoallergenic lines | dry food (extrusion), often combined with meat |
Price figures are intended as a relative guide only. Current raw material prices are subject to harvest, processing and demand fluctuations and should be requested directly from suppliers for procurement decisions.
What This Means in Practice
Pea protein is the all-rounder: widely available, comparatively affordable and easy to trade in larger volumes. However, this very prevalence has also led industry experts to increasingly view pea protein critically when it is used primarily for low-cost protein enrichment rather than for nutritional reasons.
Lupine protein excels in tolerability and fits well with the growing market for sensitivity and elimination diets. However, the cultivation area in Europe is smaller and the supplier base thinner, so it is advisable to build stable supply relationships early on.
Potato protein is an interesting special case: as a co-product of the starch industry, its availability is indirectly tied to the potato harvest and the utilisation of starch plants. Its high protein level and good digestibility make it one of the highest-quality plant-based options on the market.
Plant Protein and Cats – Where the Limits Lie
Cats are obligate carnivores whose metabolism is geared towards animal protein. A central issue is taurine: this essential amino acid occurs almost exclusively in animal tissue and cannot be synthesised in sufficient quantities by cats themselves. Arachidonic acid and vitamin A present further challenges, as cats can only utilise these in their active, animal-derived forms. Plant protein concentrates such as pea or potato protein generally provide a less optimal amino acid profile for cats than animal protein.
Practical note: A vegan cat food can only meet nutritional requirements with targeted, professionally guided supplementation. Independent long-term safety studies are largely lacking to date. As a result, the vegan pet food market is, in practice, almost exclusively a dog food market.
Legal Notes and Restrictions
The use of plant-based protein sources in pet food is subject to EU feed law, in particular Regulation (EC) No 767/2009 on the placing on the market of feed, as well as the Feed Materials Catalogue (EU) No 68/2013, which governs the permitted designation of feed materials. Health-related claims regarding plant protein sources are only permitted to a limited extent in the feed sector and must be based on robust, legally recognised grounds.
Anyone wishing to use plant protein concentrates in formulations is obliged to independently verify the applicable approval lists, labelling requirements and national regulations. In case of legal uncertainty, we recommend consulting specialist lawyers or the relevant authorities.
Fun Facts
Fun Fact 1
Potato protein is essentially a by-product
Potato protein is not a dedicated crop but a by-product of industrial potato starch production. The protein-rich potato fruit juice, once often regarded as a waste stream, is now specifically processed and yields one of the highest-quality plant-based amino acid profiles on the market.
Fun Fact 2
Sweet lupines are the result of deliberate breeding
Wild lupines naturally contain bitter, partly toxic alkaloids. Only through decades of breeding did today's sweet lupine varieties (Lupinus angustifolius, Lupinus albus) emerge, with significantly reduced alkaloid content, making them a tolerable protein source for food and feed applications.
Disclaimer
For legal reasons, we point out that some of the statements above require further research and studies to be scientifically substantiated. As a result, not all statements can currently be recognised by conventional medicine.
The information contained in this article regarding legal regulations, approvals and possible uses of raw materials is based on careful research and our current state of knowledge. However, we accept no liability for the completeness, accuracy or timeliness of the information provided.
The legal framework for food and feed products is subject to ongoing change. The use of raw materials and health-related claims therefore always requires an independent review of the applicable regulations, EU directives and approval lists by the manufacturer or distributor.
In case of legal uncertainty, we recommend consulting specialist lawyers or the relevant authorities.
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