Aronia

Klein aber Groß

Die Aronia-Frucht, auch als Apfelbeere bekannt, zählt zu den spannendsten Beerenpflanzen der letzten Jahre. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat sie längst ihren festen Platz in Europa gefunden – nicht nur im Gartenbau, sondern vor allem im Bereich Functional Food, Nahrungsergänzung und pflanzenbasierte Rohstoffe.


Was macht diese unscheinbare, tiefdunkle Beere so besonders? Ein Blick auf Pflanze, Inhaltsstoffe und Studienlage liefert Antworten. 


Allgemeines zur Aronia-Pflanze

Aronia ist ein robuster, mehrjähriger Strauch, der zu den Rosengewächsen gehört. Die Pflanze ist äußerst widerstandsfähig gegenüber Frost, Krankheiten und Schädlingen – ein klarer Vorteil für den nachhaltigen Anbau.


Die Beeren reifen im Spätsommer bis Frühherbst und zeichnen sich durch ihre dunkelviolette bis fast schwarze Farbe aus. Geschmacklich sind sie roh eher herb und adstringierend, verarbeitet entfalten sie jedoch ein angenehm fruchtiges Profil.


Nährstoffprofil & genereller Nutzen

Aronia-Beeren sind vor allem für ihren außergewöhnlich hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen bekannt, darunter: Anthocyane (verantwortlich für die dunkle Farbe), Polyphenole, Flavonoide, Proanthocyanidine. 


Ergänzt wird dieses Profil durch: Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Mineralstoffe wie Kalium und Eisen


Diese Kombination macht Aronia zu einer hochkonzentrierten pflanzlichen Antioxidantienquelle, die sich ideal für Pulver, Extrakte oder funktionelle Mischungen eignet.


Wirkung auf die Gesundheit – was sagt die Forschung?

Die gesundheitlichen Effekte der Aronia-Frucht werden seit Jahren wissenschaftlich untersucht. Im Fokus stehen vor allem ihre antioxidativen und entzündungsmodulierenden Eigenschaften.


Studien deuten unter anderem auf folgende Potenziale hin:

  • Aronia-Extrakte wurden mit positiven Effekten auf Blutdruck, LDL-Cholesterin, Endothelfunktion in Verbindung gebracht.
  • Durch den hohen Polyphenolgehalt kann Aronia dazu beitragen, freie Radikale zu neutralisieren und oxidativen Stress zu reduzieren – ein zentraler Faktor bei Alterungsprozessen.
  • Einige Untersuchungen zeigen mögliche regulierende Effekte auf den Glukosestoffwechsel, was Aronia für funktionelle Ernährungskonzepte interessant macht.

Wichtig: Die meisten Effekte sind unterstützend zu verstehen und ersetzen keine medizinische Therapie – sie liefern jedoch eine starke wissenschaftliche Basis für den Einsatz in Health-Produkten.

Aronia in wissenschaftlichen Studien

Die Aronia-Frucht gehört zu den am besten untersuchten Beerenpflanzen Europas. In-vitro-, Tier- und Humanstudien beschäftigen sich u. a. mit:

Besonders auffällig: Aronia zeigt im Vergleich zu vielen anderen Beeren eine außergewöhnlich hohe Polyphenoldichte, selbst in getrockneter oder pulverisierter Form.


Wussten Sie es?

Aronia zählt zu den Beeren mit dem höchsten gemessenen Anthocyangehalt weltweit – deutlich höher als Heidelbeeren oder Johannisbeeren.


Die Aronia-Pflanze ist nicht nur für Menschen wertvoll: Ihre Blüten gelten als exzellente Nahrungsquelle für Bienen und Bestäuber, was sie auch ökologisch interessant macht.


Unsere Produkte

Wir bieten Ihnen Aronia Pulver und Extrakte an. Stöbern Sie gern in den Produkten und melden Sie sich für Ihr unverbindliches Angebot.

Unsere Aronia Produkte


Haftungsausschluss

Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei den oben genannten Aussagen teilweise weitere Forschungen sowie Studien notwendig sind, um diese wissenschaftlich zu belegen. Daher können aktuell nicht alle Aussagen von der Schulmedizin anerkannt werden.

Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Zulassungen und Einsatzmöglichkeiten von Rohstoffen basieren auf sorgfältiger Recherche und unserem aktuellen Kenntnisstand (Stand: Juli 2025). Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Angaben.


Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel unterliegen laufenden Änderungen. Für die Verwendung von Rohstoffen und gesundheitsbezogenen Angaben ist daher stets eine eigenverantwortliche Prüfung der jeweils geltenden Vorschriften, EU-Verordnungen und Zulassungslisten durch den Hersteller oder Inverkehrbringer erforderlich.


Bei rechtlichen Unsicherheiten empfehlen wir, Fachjurist:innen oder die zuständigen Behörden zu konsultieren.


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